Zopten verdankt seine Entstehung zwei mittelalterlichen Siedelhöfen, um die sich zunächst getrennte Ortschaften entwickelten. Sie wurden 1304 als Czoppoten, Zcoptenn, 1388 als Oberzopeteten bzw. Ober Zcopten und 1394 als nedern Czoppote erstmals urkundlich erwähnt.

Zurückzuführen ist der Ortsname auf den Gewässernamen Zopte (sopot = Flusslauf, rauschender Bach). Noch heute ist die Unterteilung des aus mehreren Häusergruppen im Zoptetal locker zusammen gereihten Dorfes, in Ober- und Unterzopten zu erkennen.

Um 1500 gehörte das untere Rittergut der Adelsfamilie Ratzenberger, die zu den ritterlichen Vasallen der Benediktinerabtei Saalfeld zählte. Vom oberen Gut war Ende des 19. Jh. noch der in der Barockzeit auf alten Grundmauern errichtete Edelhof mit Fachwerkobergeschossen und Treppenturm erhalten. Wegen Baufälligkeit wurde er abgerissen und verschwand so aus dem Ortsbild.

Zopten gehörte im Mittelalter zur Grafschaft Orlamünde-Lauenstein, vom 15. Jh. bis 1682 zum sächsischen Amt Zella, danach zum Amtsbezirk Gräfenthal.

Um 1890 befand sich in Zopten eine Brauerei. Im Jahre 1862 lebten im Ort 49 Familien mit 238 Personen. Größtenteils ernährten sich die Einwohner Mitte des 19. Jh. von der Landwirtschaft. Jedoch war der Anteil der sozial schwächer gestellten Familien verhältnismäßig hoch. Diese verdienten ihren Lebensunterhalt in den Schieferbrüchen am Bocksberg nördlich von Zopten und auf dem Kolditz nördlich von Probstzella sowie durch die Schiefertafelherstellung in zwei Werkshäusern.

Im Jahre 1957 wurde Zopten ein Ortsteil von Probstzella.

Geschichtliches