Obwohl Schlaga erst 1414 als dorff zum schlage erstmals urkundlich erwähnt wurde, soll der Ort bereits im 13. Jh. als Rodungssiedlung der Grafen von Orlamünde entstanden sein. Der Name bezeichnet einen Holzeinschlag.

Schlaga kam 1426 unter wettinische Herrschaft und gehörte bis zur Reformation zu den Zinsdörfern der Benediktinerabtei Saalfeld. Später war der Ort dem sächsischen Amtsbezirk Gräfenthal unterstellt.

Am südlichen Dorfrand in Hanglage war eine mittelalterliche Kapelle errichtet. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde 1650 das alte Langhaus erhöht und der Chor durch einen Turm überbaut.

Im Jahre 1858 lebten im Ort 62 Einwohner. Ihr Haupterwerb bestand im Ackerbau auf relativ gutem Boden und in der umfangreichen Viehzucht. Der Viehbestand lag weit über dem Durchschnitt der übrigen Dörfer auf der Steinernen Heide. Der Ort besaß die Braugerechtigkeit.

Schlaga wurde 1957 nach Großgeschwenda eingemeindet und ist seit 1994 ein Ortsteil von Probstzella.

Geschichtliches