Roda wurde 1381 erstmals erwähnt. Der Ortsname erscheint als Sybotenrode, was soviel wie Rodung bedeutet. Doch schon seit 1417 ist die heutige Bezeichnung Roda gebräuchlich.

Das schon im Mittelalter hier vorhanden gewesene herrschaftliche Vorwerk wurde im Jahre 1786 aufgelöst. 1858 bestand der zum Amtsbezirk Leutenberg des Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt gehörende Ort aus  8 Wohnhäusern mit 67 Einwohnern. Es gab ein Gemeindehaus und eine Schule.

An der südlichen Gemarkungsgrenze, im oberen Teil des Hirschbachgrundes, lag im 19. Jh. die Schiefergrube Blaues Glück. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier bis 1962 Schiefer abgebaut, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg.

Wickendorf wurde 1417 erstmals als Wittichendorf genannt, was von einem Personennamen Wittiko abgeleitet wird.

Das damals aus mehreren Gehöften bestehende Dorf reduzierte sich in nachmittelalterlicher Zeit auf ein Vorwerk, welches im Jahre 1780 von der schwarzburgischen Landesherrschaft erworben und aufgeteilt wurde. Neben dem Vorwerk gab es eine Schäferei mit bis zu 700 Tieren. Bis in jüngste Zeit waren von dem 1676 erbauten Schäfereigebäude die Grundmauern erhalten. Im Jahre 1858 gab es im Ort 4 Wohnhäuser mit 26 Einwohnern.

Roda und Wickendorf wurden 1922 zur Gemeinde Roda-Wickendorf zusammengeschlossen. Im Jahre 1994 wurde Roda-Wickendorf nach Probstzella eingemeindet.

Geschichtliches