Die Rodung und Besiedlung begann vermutlich im 12. Jahrhundert. Döhlen  soll 1215 erstmals urkundlich erwähnt worden sein. Auch wird behauptet, es sei erst im Jahre 1446 gewesen.  Jedenfalls wurde es als Dolone (dol=Tal; dolina=Niederung; dol’ny=unten gelegen, im Tale; oder auch dol’ane=Talbewohner) bezeichnet.

Im Jahre 1446 wurde Döhlen von dem Grafen zu Schwarzburg-Leutenberg, den Herren von Lengefeld mit Sitz in Schweinbach, im Tausch gegen 6 Bauerngüter in Heberndorf überlassen. 1747 erwarb die fürstliche Kammer von Schwarzburg-Rudolstadt zwei Rittergüter in Laasen nebst Döhlen von der Adelsfamilie von Lengefeld für 12000 Gulden. Döhlen war bis ins Jahr 1920 dem Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt mit dem Amtsbezirk Leutenberg zugehörig. Die Eingliederung in den Landkreis Saalfeld erfolgte 1922.

Im oberen Teil Döhlens, am Hang des Kirchberges, steht eine kleine Kirche, die auf älteren Grundmauern im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Im Inneren des schmucklosen Gebäudes mit Satteldach und Dachreiter befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, der um 1515 entstand.

Es wohnten im Jahr 1863 in Döhlen 8 Bauernfamilien, ein Hintersättler und zwei Kleinhäusler.

In der Flur wurde im 18. Jh. in geringem Umfang Bergbau betrieben. Ein Steinbruch lieferte bis ins 19. Jh. Granit und rote Grauwacke. Der Granit drang an einer Störung auf, die nach Südosten hin weitere Granitstücke aufweist und als Thüringer Granitlinie bezeichnet wird.

Über elektrischen Strom konnte der kleine Ort erst seit 1925 verfügen. Der Anschluss des Ortes an eine zentrale Wasserleitung fand 1953 seinen Abschluss.

Die Eingemeindung Döhlens nach Unterloquitz wurde 1959 vollzogen. Seit 1994 ist der Ort ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Probstzella.

Geschichtliches